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Viele sein - Ein Handbuch

Michaela Huber (Hrsg.). Junfermann, 2011

528 Seiten. EUR 39,90

Sich durch Gewalterfahrung aufzuspalten, ist ein Phänomen, das so alt ist wie die Menschheit. Seit hundert Jahren wird auch beschrieben, wie es ist, wenn kleine Kinder, die immer wieder übermächtigen Stress durch erwachsene Menschen erleiden, „innerlich weggehen“. Manche von ihnen entwickeln eine multiple Persönlichkeit – eine traumabedingte Spaltung der Persönlichkeit, die heute „dissoziative Identität“ genannt wird. Das „Viele-Sein“ erfordert auch von den Betroffenen viel: sich ständig zurechtzufinden in einer Welt, die sich auf erschreckende Weise für sie abrupt verändert und gelegentlich völlig fremd wirkt. Aber auch professionelle Helfer kommen an ihre Grenzen, wenn sie hoch dissoziative Kinder, Jugendliche und Erwachsene verstehen wollen. Und was hilft wirklich, um aus dem „Viele-Sein“ eine koordiniertere Persönlichkeit entwickeln zu können? Moderne Ansätze des Selbstverständnisses multipler Menschen sowie beraterischer, therapeutischer und supervisorischer Methoden werden in diesem Buch ebenso diskutiert wie ein theoretisches Grundverständnis der dissoziativen Identität und ein auf Wertschätzung und achtsamer Sorgfalt basierendes Unterstützungsverhalten von Angehörigen und Professionellen. Neben einem ausführlichen Rahmentext von Michaela Huber zu Theorie und Therapie der dissoziativen Identitätsspaltung gibt es u.a. Impuls-Beiträge von Marlene Biberacher, Petra Hafele, Lydia Hantke, Claudia Igney, Luise Reddemann, Frauke Rodewald, Jacqueline Schmid, Dorothea Weinberg und Claudia Wilhelm-Gössling sowie von einigen (teils ehemaligen) multiplen Persönlichkeiten, die von innen heraus beschreiben, was ihnen geholfen hat. Außerdem enthält der Band eine ausführliche Literaturliste über interessante internationale Beiträge der letzten zehn bis 15 Jahre.

Über den Autor
Michaela Huber, Jahrgang 1952, ist psychologische Psychotherapeutin, Supervisorin und Ausbilderin in Traumabehandlung, niedergelassen in Kassel. Sie ist seit deren Gründung 1. Vorsitzende der deutschsprachigen Sektion einer internationalen Traumafachgesellschaft, der ISSD (International Society for the Study of Dissociation) und erhielt 1997 auf dem Traumakongreß in Montreal den "International Distinguished Achievement Award" der ISSD für ihre Verdienste auf dem Gebiet der Publikation und Fortbildung zum Thema der schweren posttraumatischen, dissoziativen Störungen.

Komplexe traumatische Belastungsstörungen und ihre Behandlung - Eine evidenzbasierte Anleitung

C.A. Courtois, J.D. Ford (Hrsg.). Junfermann, 2011

557 Seiten. EUR 45,00

Chronische Kindheitstraumata wie länger anhaltender Missbrauch oder Gewalterlebnisse in der Familie können die Entwicklung eines Menschen, sein Selbstempfinden, seine Bindungssicherheit und später auch seine Beziehungen schwerwiegend beeinträchtigen. Erwachsene, die eine solche Kindheit und Jugend erlebt haben, kommen häufig mit komplexen Symptomen zur Therapie, die sich mit den für die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) definierten Kriterien nur unzureichend erfassen lassen. Die Autoren dieses Buches sind Experten im Bereich der Traumatherapie. Basierend auf dem neuesten Kenntnisstand über die komplexe traumatische Belastungsstörung tragen sie in ihren Beiträgen zum Verständnis von Problemen dieser Art bei und stellen Möglichkeiten der Behandlung vor. Weitere in diesem Buch behandelte wichtige Themen sind der Aufbau einer vertrauensvollen therapeutischen Beziehung sowie Selbstfürsorgestrategien für den Therapeuten. Diese komprimierte und umfassende Darstellung des aktuellen Standes der Traumabehandlung sollten alle in den Bereichen der klinischen Psychologie, der Psychiatrie, der Sozialarbeit, der Pflege, Beratung sowie der Paar- und Familientherapie tätigen Kliniker und Forscher lesen.

Über den Autor
Christine A. Courtois, PH. D., arbeitet als Psychotherapeutin in Washington, DC. Sie hat am Psychiatric Institute of Washington ein Programm für posttraumatische Störungen mit aufgebaut. Für ihre Arbeit wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Lifetime Achievement Award der International Society for the Study of Trauma and Dissociation. Julian D. Ford ist außerordentlicher Professor für Psychiatrie an der University of Connecticut School of Medicine. Er hat das Behandlungsmodell Trauma Affect Regulation: Guide for Education and Therapy (TARGET) für die Behandlung traumatischer Belastungsstörungen bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern entwickelt.

Trauma und Krise bewältigen - Hör-CD mit Texten, Übungen und Gedichten zur Ressourcenstärkung

Christa Diegelmann. Klett-Cotta, 2007

Audio-CD. EUR 19,00

Selbstheilungskräfte aktivieren - Die Übungen, Texte, Gedichte und die Musik der Hör-CD verhelfen Menschen in Krisensituationen zu einer besseren seelischen Balance; sie wirken stressregulierend und stärken die psychische Widerstandskraft.

Die innere Balance ist gefährdet, wenn eine akute Krise zu meistern ist, wenn Traumafolgen das Leben bestimmen oder wenn ein Mensch sich mit einer lebensbedrohenden Erkrankung auseinandersetzen muss. In Zeiten extremer Belastungen ist es hilfreich, auf die eigenen Ressourcen, also Kraftquellen, zurückgreifen zu können. 15 Texte, Übungen und Gedichte sowie meditative Musik unterstützen die Betroffenen darin, sich zu entspannen und wieder Zugang zu positiven Erfahrungen zu finden. Sämtliche Übungen und informativen Texte wurden von Fachleuten aus dem Bereich der Traumatherapie verfasst und persönlich gesprochen.

Die Hör-CD - unterstützt die psychotherapeutische Arbeit mit Traumapatienten - ist für Patienten zur Selbsthilfe geeignet - unterstützt Psychotherapeuten im achtsamen Umgang mit ihren eigenen Ressourcen.

Mit Beiträgen von: Christa Diegelmann, Gerald Hüther, Margarete Isermann, Luise Reddemann, Ulrich Sachsse. Mit Gedichten und Zitaten von: Rose Ausländer, Louise Bourgeois, Jorge Luis Borges, Hilde Domin, Susan Kiguli, Eva Strittmatter, gesprochen von Daniela Tausch, Sabine Wackernagel und Katharina Wackernagel.

Trauma und Krise bewältigen - Psychotherapie mit TRUST

Christa Diegelmann. Klett-Cotta, 2007

256 Seiten. EUR 26,50

Patientinnen und Patienten, die durch eine lebensbedrohliche körperliche Erkrankung traumatisiert sind, benötigen spezielle psychotherapeutische Hilfe. Wie wichtig das Auffinden von persönlichen Ressourcen dabei ist, hat die Autorin im Laufe ihrer langjährigen therapeutischen Begleitung immer wieder erfahren. Psychotherapie mit TRUST ist ein Behandlungsansatz, der aus gängigen psychotherapeutischen Verfahren (wie EMDR, Hypnotherapie, KIP, Maltherapie) diejenigen Elemente kombiniert, die speziell zur Krisenintervention und schonenden Traumabearbeitung geeignet sind. Dazu zählen auch neue Verfahren, wie CIPBS (Conflict Imagination, Painting and Bilateral Stimulation), das sich in der Behandlung von KrebspatientInnen, bei Angststörungen, Traumafolgestörungen und Depressionen bereits seit Jahren bewährt hat und hier umfassend vorgestellt wird.

Psychotherapie mit TRUST konzentriert sich auf: - Techniken der unmittelbaren Stressregulation - Ressourcenförderung und - Wege einer schonenden Traumakonfrontation. Zahlreiche Fallbeispiele und Bildsequenzen erläutern das konkrete Vorgehen einer konsequent ressourcenfokussierten Traumabehandlung.

Wohin entwickelt sich die Traumatherapie? - Bewährte Ansätze und neue Perspektiven

Friedhelm Lamprecht (Hrsg.). Klett-Cotta, 2007

238 Seiten. EUR 23,00

Das Feld der Psychotraumatologie hat sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt. Aus der Fülle der Behandlungsprogramme und Methoden greift das Autorenteam international renommierter Fachleute diejenigen heraus, die sich in der Behandlung traumatisierter Menschen besonders bewährt haben.

Ein zweiter Schwerpunkt gilt aussichtsreichen Neuentwicklungen und Forschungsergebnissen, welche die Behandlungsformen von morgen beeinflussen dürften. Zentrale Themen sind z. B.: - Welche aktuellen Erkenntnisse über Traumatisierung steuern die Neurowissenschaften bei? - Welche Vorgehensweisen haben sich in der psychodynamischen, in der verhaltenstherapeutischen und in der ressourcenorientierten Therapie bewährt? - Welche Medikamente wirken wie bei posttraumatischen Belastungssymptomen? - Welche Konzepte stehen für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen bereit?

Das Buch sollte »Pflichtlektüre« für alle sein, die mit traumatisierten Menschen arbeiten, gleich, ob in Kliniken, in Beratungsstellen oder psychotherapeutischen Praxen.

Traumatherapie - Eine Einführung

Martin Zobel (Hrsg.). Psychiatrie-Verlag, 2006

190 Seiten. EUR 19,90

Die wichtigsten Aspekte der Traumatherapie, die man für die Behandlung von Menschen wissen muss, die durch Erlebnisse wie Unfälle oder Gewalterfahrungen seelisch schwer erschüttert sind, werden in diesem Buch knapp und praxisnah dargestellt. Nach einem kurzen Überblick über die historische Entwicklung der Traumatherapie und über die neurophysiologischen Grundlagen, die zum Verständnis der Traumafolgestörungen notwendig sind, geht es um das konkrete Vorgehen in der therapeutischen Praxis. Der Schwerpunkt liegt bei verhaltenstherapeutischen Zugängen und EMDR, dem Verfahren, das in den letzten Jahren als Therapeuten und Klienten besonders schonendes und hilfreiches Instrument Verbreitung gefunden hat. In je eigenen Beiträgen werden folgende Themen behandelt: * Diagnosestellung, * Stabilisierung, * verhaltenstherapeutische Interventionen, * EMDR, * der Umgang mit Dissoziationen, * die medikamentöse Behandlung. Auch die Angehörigen von traumatisierten Menschen, denen es nicht leicht fällt, mit dem oft befremdlichen Verhalten der Betroffenen umzugehen, werden nicht vergessen. Abgerundet wird der Band durch eine Checkliste mit Empfehlungen, die im Umgang mit Traumapatienten unbedingt zu beachten sind. Darüber hinaus gibt es eine kommentierte Liste von weiterführenden Internetadressen zum Thema Psychotraumatologie.Ein praktischen Arbeitsbuch für Psychiater und Psychotherapeuten - von erfahrenen internationalen Spezialisten aktuell und praxisnah aufbereitet.

Martin Zobel hat für seine Einführung in die Traumatherapie ein Team von zwölf erfahrenen Autorinnen und Autoren versammelt, darunter ausgewiesene Spezialisten auf dem Gebiet wie Luise Reddemann, Oliver Schubbe und den kürzlich verstorbenen Klaus Grawe.

Somatoforme Dissoziation - Phänomene, Messung und theoretische Aspekte

Ellert R.S. Nijenhuis. Junfermann, 2006

272 Seiten. EUR 28,00

Viele Patienten mit dissoziativen Störungen suchen anfänglich Hilfe wegen somatischer Erkrankungen, und oft berichten sie, dass ihre Ärzte die vielfältigen und >>merkwürdigen<< Symptome, die aus scheinbar unerfindlichen Gründen kommen und gehen, nicht zu erklären vermögen ... Ein ausführlicheres Bild von dem Buch können sich die Leser durch die Leseproben auf der Verlags-Website machen.

"Ellert Nijenhuis hat einen neuen, kühnen wissenschaftlichen Ansatz zum Studium dissoziativer Phänomene entwickelt. Er zeigt, dass nicht nur die psychologischen, sondern auch die somatischen Komponenten der Dissoziation bei der langfristigen Adaptation an traumatische Erlebnisse eine wichtige Rolle spielen. Diese Studie ist für ein neuartiges Verständnis der Dissoziation von fundamentaler Bedeutung." - Bessel A. van der Kolk

"Ellert Nijenhuis ist an der Seite von Onno van der Hart inzwischen einer der weltweit führenden Traumaforscher, und so ist diesem Buch über somatische Dissoziation zu wünschen, dass viele KollegInnen daraus lernen, Körpersymptome bei ihren PatientInnen als Ausdruck einer Desintegration der gesamten Persönlichkeit zu betrachten." - Michaela Huber

Über den Autor
Ellert R. S. Nijenhuis, Ph. D., ist als Psychologe, Psychotherapeut und Forscher tätig und widmet sich seit mehr als fünfzehn Jahren der Behandlung von Patienten mit Dissoziativen Störungen und der Erforschung dieses Phänomens. Er hat Artikel, Buchbeiträge und eine Monographie zum Thema veröffentlicht. Im Jahre 1998 erhielt er von der International Society for Dissociation den Morton Prince Award for Scientific Achievement. Er weilt des öfteren zu Vorträgen bzw. Weiterbildungsveranstaltungen im deutschsprachigen Raum.

Psychotherapie der posttraumatischen Belastungsstörungen - Krankheitsmodelle und Therapiepraxis - störungsspezifisch und schulenübergreifend

Maercker/Rosner (Hrsg.). Thieme, 2006

270 Seiten. EUR 29,95

Dieses Buch präsentiert das aktuelle Wissen über das diagnostische Vorgehen und die Therapie psychischer Störungen bei schwer traumatisierten Patienten.

Im Mittelpunkt stehen:

bewährte und neue Elemente in der Therapieführung
selten beschriebene Hintergründe und Therapietechniken,
besondere Anwendungsgebiete, z.B. die stationäre Traumatherapie oder Möglichkeiten der Sozialen Arbeit, und
Komplementärtechniken, z.B. die "Brief Eclectic Psychotherapy".

Ein praktischen Arbeitsbuch für Psychiater und Psychotherapeuten - von erfahrenen internationalen Spezialisten aktuell und praxisnah aufbereitet.

Trauma und Sucht - Konzepte, Diagnostik, Behandlung

Schäfer/Krausz. Klett-Cotta, 2006

303 Seiten. EUR 24,00

Suchtverhalten besser verstehen Neue Forschungsergebnisse haben einen häufigen Zusammenhang zwischen Traumatisierungen in verschiedenen Lebensabschnitten und Suchtverhalten nachgewiesen. Hier werden erstmals Konzepte und Behandlungsansätze zu diesem komplexen Problem vorgestellt.

Viele Untersuchungen zeigen, dass Menschen, die sexuellen Missbrauch oder körperliche Misshandlung in der Kindheit ertragen mussten, als Erwachsene deutlich häufiger von Alkohol, Drogen oder Medikamenten abhängig wurden als Nichttraumatisierte. Doch weder Suchttherapeuten noch Traumatherapeuten haben diese in der Forschung offenkundigen Zusammenhänge bisher thematisiert.

Der Band leistet daher »Pionierarbeit«, indem er zum einen den notwendigen Perspektivenwechsel begründet und zum anderen praktische behandlungstechnische Konsequenzen diskutiert und konzeptualisiert. Die Kernfrage lautet: Wie muss eine spezifische psychotherapeutische Behandlung beschaffen sein, damit Menschen mit Gewalterfahrungen ihre »Selbsttherapie« der Betäubung aufgeben können? Eine wirklich große Herausforderung für die Psychotherapie, für die das Buch erste Orientierung gibt.

Mit Beiträgen von: Martin Drießen, Michael Engels, Heike Hinz, Arne Hofmann, Marihan Kaya, Michael Klein, Michael Krausz, Willemien Langeland, Luise Reddemann, Ingo Schäfer, Sybille Tennissen, Monika Vogelgesang, Sybille Zumbeck.

Ingo Schäfer, Dr. med., ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung, Hamburg; Forschungsschwerpunkt: Trauma und Sucht.

Michael Krausz, Prof. Dr. med., Facharzt für Psychiatrie, ist Gründungsdirektor des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung an der Universität Hamburg und stellvertretender Leiter der Sektion »Sucht« bei der »World Psychiatric Association«; Mitherausgeber der Zeitschrift »Suchttherapie«, Editor von »European Addiction Research«.

Hilfe und Selbsthilfe nach einem Trauma - Ein Ratgeber für seelisch schwer belastete Menschen und ihre Angehörigen

Schäfer/Rüther/Sachsse. Vandenhoek & Ruprecht, 2006

87 Seiten. EUR 14,90

Dieses Buch richtet sich an Menschen, die von einem plötzlichen Trauma betroffen sind, etwa durch eine Umweltkatastrophe, ein Gewaltverbrechen, einen Verkehrsunfall oder den unerwarteten Verlust eines geliebten Menschen. Der Ratgeber gibt den Betroffenen selbst, aber auch ihren Angehörigen, wichtige Informationen über mögliche Reaktionen und Folgen nach einem erlittenen Trauma. Dazu gehören Schlafstörungen, Schreckhaftigkeit, Vermeidungsverhalten, Schuldgefühle, sexuelle Störungen und vieles andere.
Die in der Behandlung von traumatisierten Patienten erfahrenen Autoren geben Hilfestellungen und zeigen, wie ein Leben nach dem Trauma weitergehen kann und welche Möglichkeiten es zur Überwindung des Traumas gibt. Spezifische Traumatherapien werden ebenso vorgestellt wie medikamentöse Unterstützung.

Wenn die Seele im Grenzbereich von Vernichtung und Überleben zersplittert - Auswirkungen auf Behandlungskonzepte der Dissoziativen Identitätsstörung

Susanne Lüderitz. Junfermann, 2005

360 Seiten. EUR 29,50

Dieses Buch verfolgt das Ziel, sowohl die Tabuisierung als auch die Faszination gegenüber der Dissoziativen Identitätsstörung in ein tief greifendes Verständnis für die Folgen von Schwersttraumatisierungen und die Bedürfnisse der Betroffenen umzuwandeln. Ein historischer Rückblick auf die wechselnden Namen dieser Störung zeigt, dass diese nicht neu ist, sondern zu den ältesten bekannten Störungsbildern gehört.

Der strukturelle Vergleich von Folterprozessen, Schwersttraumatisierungen und Heilungsprozessen lenkt einerseits den Blick auf das Ausmaß an Schmerz, das der Herausbildung einer dissoziativen Identität zugrunde liegt und andererseits auf die entscheidenden Faktoren, die diesen Prozess umkehren und zur Heilung beitragen. Dabei wird das Gewicht der Sprachlosigkeit und ihrer Überwindung u.a. anhand von Aussagen von Betroffenen verdeutlicht.

Eine Diskursanalyse bezüglich der multiplen Persönlichkeitsstörung geht den Hintergründen der polarisierten fachlichen Kontroverse nach, einschließlich tabuisierter Themen wie grenzverletzender Therapien und der Notwendigkeit, psychotraumatologisches Grundwissen in allen psychosozialen Berufen zu vermitteln.

Susanne Lüderitz studierte Psychologie an der FU Berlin. Daneben studentische Tätigkeit im interdisziplinären Frauenforschungszentrum der Humboldt-Universität, Arbeit in studentischen Beratungs- und Kinderladenprojekten, Arbeit mit körperlich und geistig behinderten Jugendlichen und Erwachsenen. Ausbildungen in körpertherapeutischen Verfahren, Schamanismus, systemischer Arbeit.

Der innere Garten - Ein achtsamer Weg zur persönlichen Veränderung
Übungen mit Audio-CD

Michaela Huber. Junfermann, 2005

112 Seiten. EUR 15,90

"Es muss sich etwas ändern in meinem Leben - aber ich weiß noch nicht, wie." Viele Menschen, in denen ein solcher Gedanke kreist, wissen zunächst nicht einmal, ob sie "nur" abnehmen oder ein anderes Symptom verändern - oder doch viel mehr, möglicherweise sogar ein ganz neues Leben beginnen wollen. In zehn Übungen - von denen sich sechs auf einer beiliegenden CD befinden - leitet Michaela Huber ihre LeserInnen durch einen Prozess der persönlichen Veränderung. Wesentlich dabei ist, erlernte Hilflosigkeit zu überwinden und eigene Fähigkeiten und Ressourcen wieder zu entdecken oder weiterzuentwickeln.

"Falls Sie wissen möchten, warum ich dieses Buch geschrieben habe: Zum einen, weil ich einen sinnvollen Begleittext zu einer CD mit wichtigen Übungen erstellen wollte, welche den Prozess der Selbstentwicklung und -veränderung erfahrungsgemäß gut unterstützen können. Zum anderen, weil ich Material sowohl für KlientInnen als auch für TherapeutInnen und Angehörige anderer Berufsgruppen zur Verfügung stellen möchte, das konkrete Schritte zur persönlichen Veränderung begleiten könnte. Denn nicht nur Psychotherapie-KlientInnen können mit solchen Übungen etwas anfangen, sondern auch die Profis im Sozial- und Gesundheitswesen - ja ich glaube, jede Frau und jeder Mann können von solchen Übungen gelegentlich profitieren." - Michaela Huber

Trauma - Folgen erkennen, überwinden und an ihnen wachsen

Reddemann/Dehner-Rau. TRIAS, 2004

162 Seiten. EUR 17,95

Herzrasen, Panikanfälle, Sucht oder Selbstverletzung: Viele Beschwerden gründen in extrem belastenden seelischen Erfahrungen. Sie vermuten, dass Sie - akut oder schon lange - betroffen sind? Dann finden Sie hier einen Begleiter zur sicheren Diagnose und zu den wirksamen Therapien. Nach einem Trauma wollen Sie sich wieder geborgen fühlen und die Erinnerungen hinter sich lassen. Die gezielten Methoden der modernen Trauma-Therapie helfen Ihnen dabei. Körperübungen und Imaginationen stärken Ihren Körper und Ihre Seele - Sie entdecken neues Zutrauen. Die Autorinnen wissen: Menschen verfügen über erstaunliche Kräfte der Heilung und der Regeneration. Mit Geschichten und Übungen kommen Sie Ihren eigenen Stärken auf die Spur. Sie helfen Ihnen, wieder gesund zu werden und gesund zu bleiben.

Dem inneren Kind begegnen - Hör-CD mit ressourcenorientierten Übungen

Luise Reddemann. Klett-Cotta, 2004

Audio-CD. EUR 18,00

Die tröstende Zuwendung zum »inneren Kind« oder einem »jüngeren Ich« wird von vielen traumatisierten Menschen als sehr hilfreich empfunden. Die CD enthält verschiedene Übungen dazu, wohltuende Musik und Erläuterungen zur Inneren-Kind-Arbeit. Die ausgewählten Übungen sind geeignet, von den Patienten zur Selbsthilfe eingesetzt zu werden. Die von Luise Reddemann selbst gesprochene Übungs-CD »Imagination als heilsame Kraft« ist auf so große Resonanz gestoßen, dass nun eine zweite folgt, die spezielle Übungen zur Ressource der »Inneren-Kind-Arbeit« enthalten wird. Da tiefe Verletzungen oder Vernachlässigung bei vielen traumatisierten Menschen in der frühen Kindheit stattgefunden haben, ist es für sie oft hilfreich, sich als erwachsene Person - imaginativ - um dieses unbeachtete oder misshandelte Kind zu kümmern, es zu trösten und zu beruhigen. Darin liegt eine tiefe Ressource der Gesundung.

Luise Reddemann, Dr. med., Nervenärztin und Psychoanalytikerin (DGPT, DGP), Fortbildung in Systemischer Therapie und verschiedenen körpertherapeutischen Verfahren, Fachärztin für psychotherapeutische Medizin, war von 1985 bis 2003 Leitende Ärztin der Klinik für psychotherapeutische und psychosomatische Medizin am Ev. Johanneskrankenhaus Bielefeld; aktuell ist sie in Fort- und Weiterbildung auf dem Gebiet der Psychotraumatologie tätig; Mitglied im Weiterbildungsausschuss der Deutschen Akademie für Psychotraumatologie, im Wissenschaftlichen Beirat der Lindauer Psychotherapiewochen und in der wissenschaftlichen Leitung der Psychotherapietage NRW.

Wie kann ich es nur überwinden? - Ein Handbuch für Traumaüberlebende

Aphrodite Matsakis. Junfermann, 2004

416 Seiten. EUR 24,50

In ihrem Bahn brechenden Buch erläutert Aphrodite Matsakis unterschiedliche Formen von Traumatisierung und zeigt auf, wie Trauma-Überlebende unter Posttraumatischer Belastungsstörung leiden.

"Wie kann ich es nur überwinden?" wendet sich an die Trauma-Überlebenden selbst, erklärt ihnen das Wesen der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) und beschreibt den Heilungsprozess. Das Buch wird Betroffenen helfen:

- herauszufinden, ob Sie unter PTBS leiden, - mit posttraumatischen Gefühlen wie Wut, Trauer und Schuldgefühlen fertig zu werden, - verwandte Probleme wie Depression, Substanzmissbrauch, Zwangsstörungen und geringe Selbstachtung zu erkennen, - "Trigger" zu identifizieren, die Flashbacks (Erinnerungsblitze), Angstanfälle und andere Symptome auslösen, - Verletzungen zu lindern, die durch die Vorwürfe und das unsensible Verhalten anderer entstanden sind, - ein Gefühl der eigenen Stärke und Hoffnung auf die Zukunft wiederzuerlangen.

"Obwohl viele Trauma-Überlebende glauben, sie "könnten es nicht überwinden", wird die Arbeit mit diesem Buch in Verbindung mit einer geeigneten Therapie ihnen auf Ihrem Weg zur Heilung sicherlich von Nutzen sein." - Mary Beth Williams. "Für Trauma-Überlebende und für Therapeuten, die traumatisierte Patienten behandeln, hat Frau Dr. Matsakis eines der informativsten und sensibelsten Bücher über die Überwindung von Traumatisierungen geschrieben. - Yigal Ben-Haim

Das Gefühl, ein No-Body zu sein - Depersonalisation, Dissoziation und Trauma. Eine Einführung für Therapeuten und Betroffene

Berit Lukas. Junfermann, 2003

300 Seiten. EUR 25,00

Wie ist das, wenn Menschen sich plötzlich nicht mehr spüren können, ihre Wahrnehmung sich verändert oder sie sich selber im Spiegel nicht mehr erkennen können?

Das vorliegende Buch versucht, Einblicke in diese Erfahrenswelt zu geben, die sprachlich kaum fassbar erscheint. Um möglichst nah an der Sicht der Betroffenen zu bleiben, wurden neben theoretischen Überlegungen und Erklärungsansätzen viele Originalzitate verwendet, die anschaulich das beschreiben, was erlebt oder nicht mehr erlebt wird.

Depersonalisationssymptome haben Auswirkungen auf die gesamte Lebensqualität und behindern die Menschen in ihrem Kontaktverhalten und ihrer Arbeitsfähigkeit. Dennoch werden Depersonalisationsphänomene im klinischen Alltag häufig übersehen oder nicht richtig gedeutet und verstanden, wenn Betroffene darüber berichten. Hier kann das Buch neue Perspektiven zu einem besseren Verständnis eröffnen, da durch eine Verbindung von historischem Material, neuen Forschungsberichten und dem direkten Austausch mit Betroffenen verschiedene Sichtweisen integriert werden. Mögliche therapeutische Interventionen werden ausführlich dargestellt und können Anhaltspunkte für die Behandlung geben.

Ergänzt wird das umfangreiche Informationsmaterial durch die persönlichen Erfahrungen von acht Betroffenen, die ihre eigene Geschichte, ihr Erleben und ihren Umgang mit den Depersonalisationssymptomen erzählen.

Die Narben der Gewalt - Traumatische Erfahrungen verstehen und überwinden

Judith Herman. Junfermann, 2003

400 Seiten. EUR 25,00

Dieses Buch ist die Frucht von zwanzig Jahren Forschung und praktischer Arbeit mit Opfern von sexueller und häuslicher Gewalt und spiegelt auch die vielfältigen Erfahrungen mit zahlreichen anderen traumatisierten Patienten wider, vor allem mit Kriegsveteranen und Opfern von politischem Terror. Es ist ein Buch über die Wiederherstellung von Verbindungen: Verbindungen zwischen öffentlichen und privaten Welten, zwischen Individuum und Gesellschaft, zwischen Mann und Frau. Es ist ein Buch über Gemeinsamkeiten: zwischen Vergewaltigungsopfern und Kriegsveteranen, zwischen misshandelten Frauen und politischen Gefangenen, zwischen den Überlebenden der riesigen Konzentrationslager, errichtet von Tyrannen, die über Völker herrschten, und den Überlebenden der kleinen, versteckten Konzentrationslager, errichtet von Tyrannen, die über ihre Familie herrschen.

Wer Furchtbares durchlebt hat, leidet unter bestimmten vorhersehbaren psychischen Schäden. Das Spektrum traumatischer Störungen reicht von den Folgen eines einzigen überwältigenden Ereignisses bis zu den vielschichtigen Folgen lang anhaltenden und wiederholten Missbrauchs. Gängige diagnostische Kategorien, insbesondere die häufig bei Frauen diagnostizierten schweren Persönlichkeitsstörungen, berücksichtigen im Allgemeinen zu wenig, was es bedeutet, wenn ein Mensch zum Opfer geworden ist.

Im ersten Teil des Buches wird das Spektrum menschlicher Reaktionen auf traumatische Ereignisse beschrieben, im zweiten Teil wird der Verlauf des Heilungsprozesses geschildert und ein neues Konzept für die Psychotherapie von traumatisierten Patienten entwickelt. Aussagen von Opfern und Fallbeispiele aus der umfangreichen Literatur illustrieren die Besonderheiten traumatischer Störungen und die Prinzipien der Behandlung.

Dieses Buch gehört in den USA seit Jahren zu den wichtigsten und zugleich erfolgreichsten Büchern aus dem Bereich der Psychotraumatologie. Die deutschsprachige Ausgabe war zuerst bei Kindler erschienen.

Imagination als heilsame Kraft - Hör-CD mit Übungen zur Aktivierung von Selbstheilungskräften

Luise Reddemann. Klett-Cotta, 2003

Audio-CD. EUR 18,00

Die Übungs-CD zum Buch (s. unten). Die Hör-CD enthält die wichtigsten Stabilisierungsübungen aus dem trauma-therapeutischen Ansatz von Luise Reddemann, gesprochen von der Autorin. Über 25 000 mal wurde das Buch »Imagination als heilsame Kraft« seit seinem Erscheinen im Jahr 2001 bisher verkauft. Die große Akzeptanz dieses innovativen Ansatzes zur Behandlung traumatisierter Menschen sowohl bei Psychotherapeuten als auch bei Patienten legt es nahe, die wichtigsten Übungen aus dem Buch auf einer Hör-CD zugänglich zu machen. Für die Patienten hat das den großen Vorteil, jederzeit selbst üben zu können, sei es als Überbrückung zwischen den Therapiesitzungen, sei es in akuten Krisensituationen. Menschen, die unter den psychischen und physischen Folgen eines Traumas leiden, waren meist extremen Gefühlen von Ohnmacht und Ausgeliefertsein ausgesetzt. Für sie ist es besonders wichtig, immer wieder die Erfahrung zu machen, jetzt in Sicherheit zu sein und Selbsthilfekräfte mobilisieren zu können. Daher wurden für die CD Übungen zur seelischen Stabilisierung und zur Entwicklung von Ressourcen ausgewählt. Dazu gehören Übungen zur Achtsamkeit, zum Auffinden innerer Helfer und eines inneren sicheren Ortes, Anleitungen zur Entwicklung von persönlichen Ressourcen und Übungen zum Umgang mit belastenden Gefühlen. Alle Übungen werden von der Autorin selbst gesprochen, jedes »Thema« durch ruhige Zwischenmusik getrennt. Eine sinnvolle Ergänzung eines hilfreichen Buches!

Imagination als heilsame Kraft - Zur Behandlung von Traumatisierungen

Luise Reddemann et al. Klett-Cotta, 2002

215 Seiten. EUR 22,50

Hören Sie auf die Stimme Ihrer inneren Weisheit "Wenn wir Patienten dabei unterstützen, auf die Stimme ihrer inneren Weisheit zu hören, unterstützen wir ihre Selbstheilungskräfte und das freie Fließen dieser oft verschütteten Ressourcen." (L. Reddemann) Heute wissen wir, dass vielen seelischen und psychosomatischen Erkrankungen wie Sucht, Essstörungen, Borderline-Persönlichkeitsstörungen u. v. m. sehr häufig traumatische Erfahrungen als Ursache oder Mitursache zugrunde liegen. Viele der Betroffenen verfügen - so die Beobachtung der Autorinnen - ansatzweise über erstaunliche Selbstheilungskräfte, die es zu entfalten und zu unterstützen gilt. Aus dieser Erfahrung heraus hat Luise Reddemann zahlreiche Imaginationsübungen entwickelt und gesammelt, die Patientinnen helfen, stabiler zu werden und zu lernen, sich selbst zu trösten: "Achtsamkeit üben", "Ein Gegengewicht zu den Schreckensbildern finden", "Der innere sichere Ort" und viele andere. Erst wenn auf diese Weise innere Stabilität gewonnen wurde, folgt die Phase der Konfrontation mit dem Trauma ("Dem Schrecken begegnen") und der Abschluss ("Die eigene Geschichte annehmen und integrieren"). Ergänzt wird die Imaginationstherapie durch maltherapeutische Elemente (Susanne Lücke) und durch die Körperübungen des "Qi Gong" (Veronika Engl). Verschüttete Erfahrungen, seien es Körpererfahrungen oder innere Bilder, können so wieder freigelegt werden und den Heilungsprozess fördern. Das Buch wendet sich an Therapeutinnen und Therapeuten aller Richtungen. Die imaginativen Techniken sind in der Psychotherapie breit einsetzbar, nicht nur bei der Behandlung traumatisierter Patienten. Betroffene können das Buch als Anleitung für imaginative Übungen nutzen.

Neue Wege nach dem Trauma - Erste Hilfe bei schweren seelischen Belastungen

Gottfried Fischer. AG Opferhilfe, 2002

149 Seiten. EUR 19,00

Gottfried Fischer hat Lehrbücher über Psychotraumatologie geschrieben und eine der ersten Beratungsstellen für Opfer eingerichtet. Dieses Büchlein ist im Gegensatz zu dem Lehrbuch so etwas wie ein Verbandskasten im Auto, eine erste Hilfe, ein Leitfaden für Betroffene. Es bietet eine Orientierung für Menschen die etwas außergewöhnliches, etwas schlimmes erlebt haben. Was ist ein Trauma? Das können vielfältige Ereignisse sein, ein Unfall, dessen Zeuge man wird, der Verlust eines geliebten Menschen. Das Erlebnis persönlicher Bedrohung, sexueller Missbrauch die Erfahrung von Gewalt und bei sonstigen Übergriffen.

Was ist eine traumatische Reaktion? Das kann von Schlaflosigkeit über depressive Verstimmung zu wiederkehrenden Erinnerungen, Bildern und sonstigen Eindrücken gehen die sich immer wieder Raum nehmen. Der Ausweg: Es kann sein dass jemand fachliche Hilfe braucht. Aber in erster Linie braucht er oder sie für sich eine Erklärung. Ein Versuch in dieser Richtung ist, das was du gerade erlebst, ist eine normale Reaktion auf ein unnormales Ereignis. Die Wege der Verarbeitung eines Traumas sind vielfältig. Jeder hat in seinem Leben schon Dinge herausgefunden die ihm helfen schwierige Situationen zu meistern. Das kann gute Musik sein, das Erleben der Natur, viele Gespräche mit vertrauten und vor allen Dingen vertrauenswürdigen Menschen. Das Ausüben von Entspannungstechniken. Die Darstellung des Erlebten in schriftlicher Form oder in Bildern in Bewegung oder durch andere Ausdrucksmöglichkeiten, die jeder für sich selbst finden kann.

Dies Buch macht einem Mut, nach Wegen für sich selbst zu suchen. Es macht einem Mut die eigene Mitte wieder zu finden oder doch zumindest sich auf die Suche zu machen. Es gibt Wege und es gibt Hilfsangebote. Es ist keine Schande nach tiefgreifenden Ereignissen solche Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies Buch bietet eine erste Orientierung, wer weitergehende Informationen sucht findet sie in verschiedenen Veröffentlichungen desselben und anderer Autoren unter dem Stichwort Psychotraumatologie.

Amazon-Leserrezension

Zart war ich, bitter war´s - Handbuch gegen sexuellen Missbrauch

Ursula Enders (Hrsg.). Kiepenheuer & Witsch, 2001

511 Seiten. EUR 10,00

"Zart war ich, bitter war's" ist der kompetente und informative Ratgeber zum Thema. Das Buch verbindet die Praxiserfahrungen der verschiedenen Beratungsstellen und Institutionen der letzten 10 Jahre mit einer fachlich fundierten Auswertung des wissenschaftlichen Forschungsstandes. Der bekannteste Ratgeber zu diesem Thema kommt nun in einer kompletten Neubearbeitung auf den Markt. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse sowie fundierter Praxiserfahrungen richtet sich das Handbuch sowohl an Eltern und Pädagogen, als auch an in der Kindheit von sexueller Gewalt betroffene Frauen und Männer und an Fachkräfte, u.a. aus dem Bereich von Polizei und Justiz. Das Buch liefert oftmals schmerzhafte Fakten und Hintergründe, vermittelt aber ebenso Perspektiven und zeigt Wege auf, wie Kinder und Jugendliche sexuelle Gewalterfahrungen verarbeiten können. Es zeigt auf, wie Eltern, Erzieher, Psychologen, Sozialarbeiter, Therapeuten und Juristen sie dabei unterstützen können. Weitere Schwerpunkte: Hilfe für Eltern, deren Kinder missbraucht wurden / Frauen als Täterinnen / Jugendliche Täter / Täterstrategien / Sexueller Missbrauch und Internet: die Online-Opfer / Missbrauch und Medien. Leitfaden für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten.

Von einem Tag zum anderen - Wie von sexuellem Missbrauch Betroffene überleben

Hannelore Kastner. Röll, 2000

260 Seiten. EUR 15,50

Die eigentlichen Sexualverbrechen an Kindern geschehen nicht dort, wo ein Belgier Kinder verscharrt oder Dinge sich ereignen wie mit Kim, Ramona, Nathalie, Christina, Carla. Diese Geschehnisse waren schrecklich. Doch 95% der Sexualverbrechen an Kindern finden im nächsten Umfeld von Kindern statt. Diese Verbrechen geschehen tagtäglich hinter verschlossenen Türen. Von 100 Kindern sind das 95. Von 100.000 Kindern sind das 95.000. Von den genannten 300.000 Kindern sind das 285.000 Kinder jedes Jahr. Intensität, Dauer und Aggression sexueller Attacken steigen mit zunehmendem Verwandtschaftsgrad an. Je besser der Täter das Opfer kennt, desto größer ist seine Chance "verschont" zu bleiben. Der sexuelle Missbrauch von Täter und Täterinnen in der Familie ist selten ein einmaliger Ausrutscher. Er erwächst meist aus scheinbar harmlosen Anfängen sexueller Kontakte mit Kindern und endet in zwanghaft sich wiederholenden, über Jahre andauernden Sexualstraftaten an Kindern. Meist enden solche Kontakte mit Beginn der Pubertät der betroffenen Kinder. Dann müssen meist jüngere Kinder der Familie die entsprechenden Rollen übernehmen. Selten gibt es im Großraum einer Familie nur einen Täter. In diesen Familien gibt es immer mehrere Täter und diese gab es meist auch schon in den jeweiligen Generationen vorher.

Adoleszenz und Trauma

Annette Streeck-Fischer. Vandenhoeck & Ruprecht, 1998

259 Seiten. EUR 26,00

Der Austausch zwischen Psychologie und Psychobiologie erweitert das Verständnis und die Behandlungsmöglichkeiten traumatischer Verarbeitungen.

Die unsichtbare Wunde

Wayne Kritsberg. Oesch Verlag, 1995

319 Seiten. EUR 17,90

Der Umgang mit dem einstigen Tabuthema des sexuellen Missbrauchs hat sich gewandelt, seit bekannt ist, wie hoch der Anteil sexuell missbrauchter Kinder ist - und wie sehr Betroffene noch als Erwachsene unter ihren emotionalen und physischen Narben leiden. In diesem Ratgeber wird gezeigt, wie der Heilungsprozess in Gang gesetzt werden kann - denn nur wenn die Betroffenen sich ihren schmerzhaften Erinnerungen stellen, Mut und Durchhaltevermögen entwickeln, können sie frei werden für ein neues Leben.

Hinweis: Das Buch erscheint demnächst im Lübbe Verlag als Taschenbuch für DM 16,90.

Kindheit und Trauma - Trennung, Missbrauch, Krieg

Hilweg/Ullmann. Vandenhoeck & Ruprecht, 1997

251 Seiten. EUR 15,90

Experten aus acht Ländern beschreiben in diesem Buch die Entstehung und Wirkung kindlicher Traumata und zeigen, wie sie behandelt werden können.

Hilfen für missbrauchte Kinder - Interventionsansätze im Überblick

Klees/Friedebach. Beltz Verlag, 1997

376 Seiten. EUR 24,00

Erstmals stellen repräsentative Kinderschutzeinrichtungen ihre kontroversen Interventionsansätze bei Misshandlung, Vernachlässigung und sexuellem Missbrauch an Kindern vor und berichten über erste Ansätze der Behandlung von Missbrauchstätern. Die unterschiedlichen Interventionsansätze resultieren aus differierenden Erklärungsmodellen über die Ursachen der Gewalt an Kindern, aus den Einstellungen zu gesellschaftlichen Entwicklungen und der Aufgabe der Familie für die Entwicklung der Kinder. Es werden familienorientierte, kindzentrierte und feministisch orientierte Handlungskonzepte vorgestellt.

Auch Indianer kennen Schmerz - Handbuch gegen sexuelle Gewalt an Jungen

Bange/Enders. Kiepenheuer Verlag, 1995

283 Seiten. EUR 9,90

Mit diesem Buch wird ein weiterer Beitrag zur öffentlichen Diskussion um sexuellen Missbrauch geleistet. Allen, die mit Kindern leben und arbeiten, soll dieses praxisnahe Handbuch Mut machen und Hintergrundwissen geben. Nach dem Erfolg von "Zart war ich, bitter war´s" jetzt das Handbuch zum Problemfeld Missbrauch an Jungen.

Multiple Persönlichkeiten - Überlebende extremer Gewalt

Michaela Huber. Fischer-TB-Verlag, 1995

416 Seiten. EUR 11,90

Heute bevorzugt man den Begriff "Dissoziative Persönlichkeitsstörung", da es sich bei diesem Krankheitsbild nicht tatsächlich um viele Persönlichkeiten, sondern als Folge extremer Gewalterfahrung um voneinander abgespaltene Persönlichkeitsanteile handelt, die von der betroffenen Person nicht mehr miteinander in Verbindung gebracht werden können. Die Psychotherapeutin Michaela Huber hat sich auf die Diagnostik und Behandlung dieser extremen Persönlichkeitsstörung spezialisiert und beschreibt sie in diesem Buch fundiert und praxisnah.

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