Literatur - Kinder, Erziehung, Familie
Institut für psychotherapeutische Information


Themen

Von Angst bis Zwang

Literatur

Lebensphasen
Psychische Krankheiten
Körper und Psyche
Therapie- Verfahren
Entspannung
Humor

Adressen

Psychotherapie
Eltern-Kind
Sucht
Medizin + Gesundheit
Hilfe + Selbsthilfe
Suchdienste

Wir über uns

Impressum
FAQ
Rückmeldungen
Statistik
Partner

E-Mail

amazon.de


Im Dienst der Qualitätssicherung:

Diese Web
Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies
zu überprüfen

 

 

 

Wir befolgen den HONcode Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen. Kontrollieren Sie dies hier.

HONcode Prinzipien

 


Optimale Bildschirmeinstellung: 1024x768 Pixel.

 

Bindung und frühe Störungen

Karl Heinz Brisch. Klett-Cotta, 2011

333 Seiten. EUR 37,95

Frühe Störungen der Entwicklung beginnen in der Schwangerschaft und im Säuglingsalter. Sie beeinflussen entscheidend die Entwicklung des Kindes und haben später als psychische und psychosomatische Erkrankungen langfristige Auswirkungen bis ins Erwachsenenalter. Hier erfahren Sie, wie frühe Störungen entstehen und welche Möglichkeiten der Prävention und der Psychotherapie existieren.

Zu diesen frühen Störungen der Entwicklung gehören etwa Störungen aus dem autistischen Spektrum, frühe Ängste, depressive Symptome und kognitive Entwicklungsschwierigkeiten mit Störungen des Gedächtnisses. Ebenso finden sich eine verminderte Stresstoleranz, Störungen der Aufmerksamkeit und der Motorik (ADHS) sowie der Immunregulation. Hier erfahren Sie, wie frühe Störungen entstehen und welche Möglichkeiten der Prävention und der Psychotherapie bestehen.

Zielgruppe:
- Kinderärzte
- Kinderpsychiater
- Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
- Kinderpsychologen
- Psychotherapeuten, die sich mit der Diagnostik und Frühbehandlung von psychosozialen und emotionalen Störungen beschäftigen
- Alle, die das Kind und die Eltern betreuen, wie etwa Hebammen, Krankenschwestern, Psychiater, Erzieherinnen, Sozialarbeiter und Eltern

Dann komm ich halt, sag aber nichts - Motivierung Jugendlicher in Therapie und Beratung

Jürg Liechti. Carl-Auer, 2009

252 Seiten. EUR 24,95

Steigende Anforderungen in Schule und Alltag überfordern Kinder und Jugendliche immer mehr. Die Zahl der psychischen Störungen unter Heranwachsenden wächst im gleichen Tempo wie das Angebot an Therapien für diese Altersgruppe. Was den meisten Konzepten jedoch fehlt, ist der Blick für die Motivation der Jugendlichen, aktiv an der Beratung teilzunehmen. Wie es gelingt, die Therapiemotivation zu fördern, ist die zentrale Fragestellung dieses Buches.

Der Schweizer Psychiater und Psychotherapeut Jürg Liechti verknüpft hier verschiedene theoretische Konzepte zur Therapiemotivation mit Methoden der systemischen Therapie zu einer systemischen Motivierungspraxis. Sie zielt unter anderem darauf ab, durch das Einbinden von Bezugspersonen aus dem Familienkreis die Bereitschaft der Jugendlichen zur Therapie zu stärken. Der Beratende selbst lernt seinen Anteil am Motivationsprozess kennen und die Signale der Jugendlichen zu empfangen und zu entschlüsseln.

Zahlreiche Sitzungsprotokolle und Fallgeschichten erleichtern die Lektüre und geben Anregungen für die ambulante psychiatrische und psychotherapeutische Praxis.

Jürg Liechti, Dr. med.; Studium der Humanmedizin, Experimentellen Medizin, Biologie, Psychiatrie, Psychotherapie und Systemtherapie. Seit 1985 freiberufliche Praxis in Bern. Supervisor und Lehrbeauftragter an verschiedenen Kliniken und Instituten (Universitäten Bern, Zürich, Basel). Lehrbeauftragter für systemische Therapie an der Medizinischen Fakultät der Universität Bern seit 1998. Gründungsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für systemische Therapie und Beratung (SGS). Aufbau und Geschäftsleitung des Zentrums für Systemische Therapie und Beratung (ZSB) Bern seit 1995.

Dauernd ist sie beleidigt - Wie Töchter und Mütter gut durch die Pubertät kommen

Ruth Eder. Herder Verlag, 2002

158 Seiten. EUR 8,90

Unter dem Wechselbad der Gefühle pubertierender Töchter leidet wohl jede Mutter. Wegen Kleinigkeiten kann es die heftigsten Konflikte geben, wenn bis dahin ausgeglichene Teenager plötzlich zu Mimosen werden. Ruth Eder, selbst betroffene Mutter, zeigt an praktischen Beispielen viele Möglichkeiten, Konflikte zu lösen, Situationen zu entschärfen und - was besonders wichtig ist - im lebendigen Gespräch zu bleiben.

Kinder fordern uns heraus - Wie erziehen wir sie zeitgemäß?

Dreikurs/Soltz. Klett-Cotta, 2001

363 Seiten. EUR 15,00

Seit 30 Jahren ist der Erfolg dieses Erziehungsklassikers ungebrochen. Mittlerweile zu Eltern gewordene Kinder greifen zurück auf dieses Standardwerk, das schon ihre Eltern benutzt haben. "Kinder fordern uns heraus" ist ein kompetenter, demokratischer Ratgeber bei ganz konkreten Alltagsproblemen. Anhand von 34 Erziehungsprinzipien werden genervte Eltern und entnervte Lehrer dazu ermutigt, weniger direkten Einfluss auf Kinder und Jugendliche zu nehmen und ihnen mehr...

"Dieses Buch ist sehr hilfreich für alle Menschen, die mit Kindern zu tun haben. Es zeigt in sehr anschaulichen Beispielen, wie der Alltag mit Kindern, ob groß oder klein, stressfreier gestaltet werden kann. Man erfährt von den Fallen, in die alle Eltern früher oder später tappen, besonders wenn sie mehrere Kinder haben. Man findet sich, wenn man schon länger Mutter oder Vater ist, auf etlichen Seiten dieses Buches wieder, fragt sich teilweise, ob der Autor bei einem ins Fenster geschaut hat. Und das Buch zeigt Wege aus immer wiederkehrenden Stresssituationen, gibt Einblicke in das Warum der kindlichen Handlungen. Man versteht nach der Lektüre dieses Buches viel besser, warum die Kinder manchmal so nervenaufreibend sind und was man tun kann, um den Alltag für alle angenehmer zu machen. Es ist zwar schon sehr lange her, dass dieses Buch geschrieben wurde, aber es ist, besonders in der heutigen Zeit, noch immer zeitgemäß, vielleicht noch viel mehr als in seinem Erscheinungsjahr. Mir persönlich hat dieses Buch vor ein paar Jahren sehr geholfen, den Alltag mit meinen drei Kindern nervenschonender zu gestalten, so dass man eben mehr schöne als nervige Momente haben kann. Meine Empfehlung: unbedingt lesen!!!"

Amazon-Leserrezension

Kinder brauchen Werte - Wie Eltern die moralische Intelligenz fördern können

Robert Coles. Rowohlt Verlag, 2001

206 Seiten. EUR 8,90

"Schüler einer 8. Klasse nutzen eine Klassenfahrt in den Harz für Raubzüge: Acht von ihnen knacken Autos, stehlen Handys, Handtaschen, Uhren, prügeln auf einen älteren Mann ein, der sich ihnen in den Weg stellt." - Eine fast schon alltägliche Zeitungsmeldung. Gewalt- und Eigentumsdelikte, Respekt- und Regellosigkeit nehmen Jahr für Jahr zu, und die Täter werden immer jünger. Böse Zeiten für das Gute, gute Zeiten für das Böse? Kinder und Jugendliche, soviel scheint sicher, haben keine Werte mehr, wissen nicht mehr, was sich gehört. Sie bedürfen wieder strengerer moralischer "Führung". Das klingt plausibel: Lieber Zucht als Unordnung. Es funktioniert aber nicht. Werte sind keine bloßen Regeln, ein "guter Mensch" ist nicht das Ergebnis von Drill und Disziplinierung. Gegen die Flut der Gewalt einen Damm aus Sanktionen zu errichten, fördert vielleicht den Gehorsam, hebt aber ganz sicher nicht die Moral. Moral ist vielmehr ein Vermögen, das wir von Geburt an ausbilden und das uns in die Lage versetzt, zwischen richtig und falsch zu unterscheiden, das heißt, Regeln zu setzen, nicht bloß zu befolgen: moralische Intelligenz. Aber was läuft hier schief? Und was ist zu tun? Diesen Fragen geht der Autor nach und zeigt, auf welche Weise die moralische Intelligenz gefördert werden kann. Anhand zahlreicher Fallbeispiele wird deutlich, dass "Moralerziehung" im wesentlichen mittelbar erfolgt: Entscheidend ist nicht, was die Eltern sagen, sondern wie sie sich verhalten. Nicht Pädagogik ist gefragt, sondern verantwortliches Handeln.

Lernspiele für den EQ - So fördern Sie die emotionale Intelligenz Ihres Kindes

Dorothy Rich. DTV, 2001

206 Seiten. EUR 10,00

Megaskills - das sind Vertrauen, Motivation, Disziplin, Verantwortungsgefühl, Initiative, Ausdauer, Mitgefühl, Teamgeist, gesunder Menschenverstand, problemlösendes Denken, Konzentration. Die Beherrschung dieser elf Fähigkeiten, meint Dorothy Rich, sei die optimale Vorbereitung auf die Erfordernisse der Informationsgesellschaft. Deshalb hat sie Lernspiele für Kinder von vier bis zwölf Jahren entwickelt, die ihre emotionale Kompetenz zur Entfaltung bringen. Die EQ-Spiele sind bewusst als Gegengewicht zum schulischen Lernen konzipiert und entspringen unmittelbar dem Alltag zu Hause. Sie sind mit geringem Aufwand und wenigen Mitteln zu realisieren und eignen sich zum Teil hervorragend, um Wartezeiten oder lange Autofahrten zu verkürzen. Lebenstüchtigkeit - ein Kinderspiel? Probieren Sie´s aus!

Eine kleine Heilpädagogik - Vom Umgang mit schwierigen Kindern

Andreas Mehringer. Reinhardt-Verlag, 2001

98 Seiten. EUR 9,90

Dieses Taschenbuch ist ein Klassiker der Heilpädagogik! Dr. Andreas Mehringer gibt einen im besten Sinne des Wortes einfachen Rat aus seine langjährigen Erfahrung als Heimleiter. Hilfreich ist dieses Buch für Erzieher und Heimerzieher, für Lehrer und Leiter von Kinder- und Jugendgruppen, für angehende Heilpädagogen und Sozialpädagogen, und nicht zuletzt für die Eltern - auch Pflege- und Adoptiveltern - selbst.

Kinder lernen aus den Folgen - Wie man sich Schimpfen und Strafen sparen kann

Dreikurs/Grey. Herder Verlag, 2000

139 Seiten. EUR 7,90

Vertrauen in die Fähigkeiten der Kinder ist oft wirksamer als jeder elterliche Druck. Konsequentes und vernünftiges Verhalten von Seiten der Eltern verhilft Kindern frühzeitig dazu, eigenständige Erfahrungen zu sammeln und mit der Freiheit richtig umzugehen. Ganz konkret und praktisch gehen die bekannten und erfahrenen Autoren auf Alltägliche Konflikte ein.

Ich schenk dir meine Wut - Die emotionale Kraft unserer Kinder

Isabelle Filliozat. Walter Verlag, 2000

248 Seiten. EUR 22,00

Welche Eltern kennen sie nicht, die Tobsuchtsanfälle mitten auf der Straße, die Ängste vor dem nächtlichen Monster, die Panikattacken, wenn die Mutter aus dem Haus geht... Wie können Sie adäquat reagieren, wenn Ihre Kinder weinen, schreien oder toben? Die Emotionen der Kinder, so die Psychotherapeutin Isabelle Filliozat in ihrem praxisorientierten Buch, sind das wertvollste, was sie haben. Deshalb gilt es, die Gefühlsäußerungen als wichtige Botschaften ernst zu nehmen, zu entschlüsseln und der Wut, Freude, Angst und Trauer der Kinder vor allem respektvoll zu begegnen.

Die Macht des Schweigens - Geheimnisse in der Familie

Evan Imber-Black. DTV, 2000

370 Seiten. EUR 10,00

Ob Adoption, Abtreibung, Alkoholismus, ob sexueller Missbrauch, Selbstmord oder die dunkle politische Vergangenheit eines Familienmitglieds, ob Homosexualität, geheime Geldgeschäfte oder Ehebruch - es gibt sie in allen Formen und Ausmaßen: Geheimnisse in der Familie. Stets basieren sie auf einem komplizierten Geflecht von Motiven und Emotionen. Oft aus guter Absicht heraus entstanden - ein Kind oder einen Partner vor Schmerz und Scham zu schützen -, prägen sie mitunter über Generationen hinweg die Beziehungen zwischen Ehepartnern, Eltern und Kindern. Evan Imber-Black zeigt anhand von vielen bewegenden Fallgeschichten, in welchem Maß Geheimnisse das Zusammenleben in der Familie beeinträchtigen, das Spontane, Authentische zerstören und sich auf Selbstwertgefühl und emotionale Entwicklung auswirken. Brillant und einfühlsam zeigt die Familientherapeutin aber auch, wie im Zeitalter gewandelter Beziehungen ein Gleichgewicht zwischen Offenheit und Verschwiegenheit erreicht werden kann.

Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden - Tagebuch einer betroffenen Mutter

Marianne Arlt. Herder, 2000

191 Seiten. EUR 8,90

Wenn Kinder "in die Jahre kommen" ist der Familienfrieden dahin. Von einem Tag auf den anderen werden sie maßlos, herausfordernd, frech, extrem. Nichts lassen sie aus, um ihren Eltern zu zeigen, dass sie alleine wissen, wo es im Leben lang geht. Sie probieren alles aus, vor allem das Verbotene. Eltern sind out bis megaout. Und das Schlimmste: Wenn sich der Sturm verzogen hat und es wieder Frieden geben könnte, ist alles vorbei. Dann gehen sie. Und so muss es auch sein. Marianne Arlt erzählt von heftigen Erfahrungen und wie man mit ihnen trotzdem ganz gut leben kann.

Kinder mit aggressivem Verhalten

Manfred Cierpka. Hogrefe, 1999

366 Seiten. EUR 32,95

Psychotherapeutisch und pädagogisch orientierte Berufsgruppen sind immer häufiger mit Kindern konfrontiert, die aggressives Verhalten zeigen. Dieses Buch enthält Leitfäden und Materialien, die unmittelbar für die Durchführung von Elternseminaren und interkollegialen Fallsupervisionen sowie von Familienberatung und -therapie eingesetzt werden können. Im Vordergrund stehen praxisorientierte Vorgehensmöglichkeiten und konkrete Handlungsvorschläge, die von den Autoren aufgrund ihrer klinischen Erfahrungen und deren wissenschaftlicher Systematisierung im Rahmen eines 3jährigen Modellprojektes gesammelt wurden. Eingebettet sind diese praxisorientierten Kapitel in eine zusammenfassende Darstellung der aktuellen Theorienbildung zur Entstehung der Aggression bzw. Gewaltbereitschaft.

Familie bleibt man doch - Gemeinsam die Adoleszenz bewältigen

Ava Siegler. Walter Verlag, 1999

264 Seiten. EUR 9,95

Ein Leitfaden, der Eltern zeigt, wie sie mit ihren heranwachsenden Kindern gemeinsam zu einem harmonischen Miteinander finden können. Konkrete Strategien werden vorgestellt, mit deren Hilfe die immer wieder auftretenden Probleme zu bewältigen sind.

Kinder brauchen Wurzeln und Flügel - Erziehung zwischen Bindung und Autonomie

Sigrid Tschöpe-Scheffler. Grünewald, 1999

160 Seiten. EUR 12,80

Für die Entfaltung ihrer Persönlichkeit brauchen Kinder Wurzeln und Flügel. Praxisnah schildert die Autorin, wie Eltern und ErzieherInnen die Balance zwischen Autonomie und Bindung in der Erziehung und - als Voraussetzung dafür - im eigenen Leben finden können.

Cool bleiben. 501 Tipps für gestresste
Eltern

Michelle Elliott. Verlag Gesundheit, 1999

319 Seiten. EUR 17,95

Perfekte Eltern gibt es nicht. Perfekte Kinder ebenso wenig. Oft genügt eine gute Idee - und schon ist das Chaos vermieden, das Lachen wieder da, die Streiterei geschlichtet. Und in diesem Buch sind sie - die guten Ideen und praktischen Hilfen. Michelle Elliott, erfahrene Mutter, Psychologin und Elternberaterin, gibt Antworten und Anregungen, Tipps und Ratschläge für den Umgang mit unseren 4- bis 12jährigen. Ein Erziehungsratgeber, der viel Spaß beim Lesen bereitet.

Aus dem Inhalt:
- Wie schaffe ich es, dass mein Kind freiwillig ins Bett geht?
- Was tun bei Streit unter Geschwistern und Freunden?
- Wie wird mein Kind selbstbewusst, verantwortungsvoll und mitfühlend?
- Mein Kind allein zu Hause?
- Schummeln, Lügen, Klauen...
- Wie gut kenne ich mein Kind?
- Wo kann ich Hilfe finden, wenn ich nicht weiterweiß?

Irrgarten Pubertät. Elternängste

Max H. Friedrich. Deutsche Verlags-Anstalt, 1999

234 Seiten. EUR 19,90

Jedes Kind reagiert anders auf das Einsetzen der hormonellen Umstellung. Unerwartet und unvorhersehbar treten Veränderungen auf, wenn Jugendliche ihre Körperlichkeit, wenn sie Liebe und Sexualität entdecken, wenn sie auf dem Weg zur Reife die Suche nach ihrem eigenen Ich als Konfrontation mit der Welt der Erwachsenen erleben. Der Kinder- und Jugendpsychiater Max H. Friedrich versucht, den Eltern wie der Gesellschaft ein besseres Verständnis für die Probleme von Kindern und Jugendlichen zu vermitteln und so den Jugendlichen diese schwierige Lebensphase, die auch für gehörige Verwirrung bei Erwachsenen sorgt zu erleichtern.

Pubertät und Adoleszenz - Wie Kinder heute erwachsen werden

Hartmut Kasten. Reinhardt Verlag, 1999

224 Seiten. EUR 17,90

"Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen!" So trösten sich viele Eltern, wenn sich mit der Pubertät die Sorgen um die Kinder verschärfen. Ausbildung und Beruf, Freundschaften und erste Liebe - zwischen Rückzug und Protest spielt sich die ganze Bandbreite jugendlicher Nöte und Sehnsüchte ab. Der Psychologe und Pädagoge Hartmut Kasten geht in seinem Buch den vielfältigen Ursachen nach, die die Entwicklungsphase der Pubertät so schwierig machen können. Selbst Vater, versteht er es, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich aufzuarbeiten und mit realistischen Empfehlungen an Eltern und Erzieher zu verbinden.

Pubertätskrisen junger Mädchen - Und wie Eltern helfen können

Mary Pipher. Fischer-TB-Verlag, 1999

391 Seiten. EUR 9,45

Mädchen kommen heute bereits sehr früh in die Pubertät. Oftmals kann die geistig-seelische Entwicklung dabei mit der körperlichen nicht Schritt halten. Die Folge: Die Mädchen sind diesem schwierigen Lebensabschnitt nicht gewachsen und leiden unter schweren psychischen und sozialen Problemen. Sehr anschaulich werden die Sorgen und Nöte junger Frauen in den 90ern und die ihrer Eltern beschrieben und Lösungen für diesen Generationskonflikt aufgezeigt.

Was ist eigentlich los mit dir? Jugendliche und ihre Krisen verstehen

Xavier Pommereau. Walter Verlag, 1998

188 Seiten. EUR 17,80

Dieses Buch handelt von der Adoleszenz und ihren Schwierigkeiten und möchte Jugendlichen und ihren Eltern dabei helfen, diese anspruchsvolle Zeit gut zu überstehen. Nicht alle Mädchen und Jungen denken ans Ausreißen, nehmen Drogen oder wollen sich umbringen. Aber immer häufiger gleiten sie ab in einen Zustand permanenten Missbehagens. Für den Autor sind es die offenen oder versteckten innerfamiliären Konflikte, die in der Pubertät, eine Art 'zweiter Geburt', zu Tage treten. Wie reagieren Eltern, wenn ihre Kinder in einer Krise stecken? Der Autor schlüsselt einige typische Reaktionsweisen von Erwachsenen und Jugendlichen auf und schlägt neue Beziehungsmodelle vor.

Lebensphase Adoleszenz - Junge Frauen und Männer verstehen

Krebs et al., Grünewald, 1997

229 Seiten. EUR 24,50

Die Adoleszenz stellt für pädagogische und soziale Fachkräfte, aber auch für Jugendliche und deren Familien eine große Herausforderung dar. Geschlechtsspezifische Sozialisationsverläufe in Adoleszenz und Pubertät besser zu verstehen ist das Ziel dieses Buches. Die Autorlnnen reflektieren aus der Sicht der Psychoanalytischen Pädagogik Erfahrungen aus der sozialpädagogischen Praxis, aus Schule und Erziehungsberatung. Das Verstehen psychosozialer Krisen wird als Chance für einen gelingenden Alltag gesehen.

Umgang mit "schwierigen" Kindern - Auffälliges Verhalten, Förderpläne, Handlungskonzepte

Bergsson/Luckfield. Cornelsen Verlag, 1998

120 Seiten. EUR 11,50

Sascha ist aggressiv, Petra gibt schnell auf, Dennis kann sich nicht konzentrieren, Servet läuft ständig rum - Kinder mit solchen Schwierigkeiten gibt es in fast alle Grundschulklassen. Die beiden Autorinnen machen Vorschläge für die diagnostische Arbeit und stellen detaillierte Förderpläne sowie Handlungskonzepte für solche Verhaltensauffälligkeiten vor. Dabei geht es nicht um Patentrezepte, sondern um realistisches Schritte, die das eigene Wahrnehmungs- und Handlungsrepertoire erweitern können.

Mobbing in der Schule - Probleme annehmen, Konflikte lösen

Horst Kasper. Beltz & Gelberg, 1998

261 Seiten. EUR 19,90

Mobbing und Schikanen sind Realität in vielen deutschen Schulen - vom Schulkindergarten bis zum beruflichen Gymnasium. Rund dreißig ausgewählte autorisierte Berichte Betroffener bringen Belege für ein vielfältiges Leiden an der Schule. Der Autor beleuchtet die Hintergründe, Verantwortlichkeiten und Strukturen, die das Mobbing fördern und entwickelt eine Reihe von Möglichkeiten sowohl zur Prävention als auch zur Beendigung von Mobbingprozessen. Mit einem Vorschlag zum Abschluss einer Anti-Mobbing-Konvention für die einzelne Schule und ein »ABC der mobbingfreien Schule«.

Das Drama der Vaterentbehrung - Chaos der Gefühle - Kräfte der Heilung

Horst Petri. Herder Verlag, 1999

208 Seiten. EUR 18,50

Vaterlosigkeit hat dramatische Auswirkungen - sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft. Der Nervenarzt und Psychoanalytiker Prof. Dr. Horst Petri lenkt den Blick auf dieses oft verborgene Leiden: "Vaterlose" haben mit vielen Problemen zu kämpfen, oft bis ins Erwachsenenalter. Ein aufrüttelndes Plädoyer für die zentrale Rolle der Väter.

Kinder aus geschiedenen Ehen: Zwischen Trauma und Hoffnung

Helmuth Figdor. Grünewald-Verlag, 1997

245 Seiten. EUR 21,50

Dass Kinder unter der Scheidung ihrer Eltern leiden, dass sie verschiedene Symptome ausbilden, ist heute unbestritten. Wie aber wirkt sich eine Scheidung langfristig auf die psychische Entwicklung aus? Welche Gefahren, aber auch welche Chancen birgt sie? Der psychoanalytische Pädagoge und Psychotherapeut Helmuth Figdor beschreibt die individuell verschiedene Psychodynamik des kindlichen Scheidungserlebens in Abhängigkeit davon, welche Hilfestellung das Kind durch die Umwelt erfährt, und kommt zu der Einsicht, dass sichtbare Symptome nichts über tatsächliche Belastung, Bewältigung und langfristige Auswirkungen aussagen. Ein psychoanalytisch-pädagogischer Ratgeber nicht nur für professionell, sondern auch für persönlich Betroffene.

Das Drama des begabten Kindes  und die Suche nach dem Selbst - Eine Um- und Fortschreibung

Alice Miller. Suhrkamp, 1997

174 Seiten. EUR 8,00

Alice Millers "Drama des begabten Kindes" hier in einer "Um- und Fortschreibung". Die Autorin befasst sich mit der von J. K. Stettbacher entwickelten Therapiemethode der Vierschritte, der sie selbst viel verdankt. Es ist eine Methode, die auf Naturgesetzen beruht und nicht auf moralischen und religiösen Forderungen. "Unsere wahre, verdrängte Lebensgeschichte ist in unserem Körper gespeichert. Dieser versucht, sich mit Hilfe von Symptomen Gehör zu verschaffen. Eigentlich zu unserem Wohl, denn die Verleugnung der Wahrheit - obwohl für das Kind notwendig - ist für den Erwachsenen zerstörerisch..." (Alice Miller in der Einleitung zu ihrem Buch).

Kommunikation mit Kindern und Erwachsenen

Pat Petrie. Ullstein Medical, 1999

165 Seiten. EUR 12,22

Ein anschauliches Lehrbuch über die Kommunikation mit Säuglingen, Kleinkindern, Kindern und Erwachsenen. Die Themenpalette reicht von zwischenmenschlicher Kommunikation und nonverbaler Kommunikation bis hin zu Kommunikationsfähigkeiten sowie dem verbalen Umgang mit Konflikten und der Kommunikation in Gruppen. Zu den wichtigsten Inhalten gehören interpersonale Kommunikation, präverbale Kommunikation, sorgfältiges und ermutigendes Zuhören, Feedback, das Widerspiegeln von Gefühlen sowie Mitteilungen über sich selbst zu machen. Ein anschauliches Buch, das insbesondere - aber nicht nur - für Pflege- und Gesundheitsberufe geeignet ist, die Umgang mit Kindern haben.

Eltern als Therapeuten - Ein Leitfaden zum Umgang mit Schul- und Lernproblemen

Jansen/Streit. Springer-Verlag, 1992

216 Seiten. EUR 27,95

"Eltern als Therapeuten" - das klingt verlockend, heißt aber: Zunächst müssen die Eltern lernen. Sie müssen einige grundlegende psychologischen Gesetzmäßigkeiten verstehen und die Wahrnehmung sowohl ihres eigenen Verhaltens als auch das ihres Kindes schulen. - Für diese Lernphase der Eltern wurde das vorliegende Buch geschrieben. Anschaulich und Schritt für Schritt erklären die Autoren, was Eltern über die Entstehung und Wirkung bestimmter Verhaltensweisen wissen müssen, die ihre Kinder beim gemeinsamen Lernen mit steter Regelmäßigkeit zeigen und die weder erfolgreich noch freudebringend sind. Die Autoren zeigen, welche helfenden Möglichkeiten Eltern im Umgang mit - auch hirnorganisch bedingten Lernstörungen ihrer Kinder haben. Ein verständlich geschriebener Leitfaden, der sich auch an Lehrer, Erzieher, Kinderärzte und -therapeuten richtet.

Die Elternfalle - Schluss mit den Schuldgefühlen bei Müttern und Vätern

Herbert Beckmann. Kreuz Verlag, 1999

217 Seiten. EUR 13,75

Ein "Mutmachbuch" für Eltern gegen Schuld- und Versagensgefühle. Mut ist nötig, denn noch bevor ein Kind den ersten Atemzug getan hat, werden seine Eltern mit widersprüchlichen Ratschlägen und Anweisungen überhäuft. Zu jedem Thema gibt es immer wieder neue Expertenmeinungen und altbewährte Erfahrungen von Verwandten und Bekannten. Das Buch hilft Eltern, Erziehungsfragen entspannt und selbstbewusst anzugehen.

Seitenanfang

 

Copyright © 1999-2011 by IPSIS® Institut für psychotherapeutische Information

info@ipsis.de    webmaster@ipsis.de